„Jugend forscht“-Preisverleihung in München

„Jugend forscht“ ist der größte europäische Jugendwettbewerb im Bereich Naturwissenschaft und Technik. Der diesjährige Wettbewerb steht unter dem Motto „Uns gefällt, was Du im Kopf hast“. Über 10.000 Jugendliche haben sich bundesweit angemeldet – mehr als je zuvor. Im Deutschen Museum wurden letzte Woche die Landessieger für Bayern bestimmt, die sich damit für den Bundeswettbewerb qualifizierten.

Dass die jungen Wissenschaftler durchaus etwas auf dem Kasten haben, das zeigten die zum Teil sehr beeindruckenden Forschungsprojekte:
Die 16-Jährige Patricia aus Schongau untersuchte den Einfluss von Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Luftdruck auf die Schallwellen von Kirchenorgeln. Die 18-jährigen Schüler Markus, Johannes und Tobias aus Gars am Inn erfanden ein neuartiges Motorprinzip zur Umwandlung von thermischer in mechanische Energie. Und besonders originell: Das Projekt einer dreiköpfigen Forschergruppe aus Neustadt an der Donau mit dem Namen: „Nie mehr Ekel beim Händeschütteln mit Leuten, die vorher die Toilette besuchten“. Die jungen 18- bis 21-Jährigen entwickelten ein pneumatisches System, welches das Verlassen der Toilette nur dann ermöglicht, wenn der Seifenspender betätigt und die Hände gewaschen wurden.

Bei so viel Kreativität fiel auch der Jury die Auswahl nicht leicht. Am Ende qualifizierten sich 19 junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler für das Bundesfinale im Mai und wurden vom bayerischen Staatsminister für Wissenschaft, Forschung und Kunst, Dr. Wolfgang Heubisch, ausgezeichnet.

Mit dabei im Dienste der Wissenschaft: das Team unserer Niederlassung München. Denn auch Forschen macht hungrig. Und so sorgten 21 BUHL-Service-Mitarbeiter unter Einsatzleitung der Münchner Personaldisponenten Marc Ebert (der als Oberkellner fungierte), Anja Drefahl und Jens Lange und Peter Busam (Personalreferent) für das leibliche Wohl des bayerischen Wissenschafts-Nachwuchses – und dafür, dass der Festakt auch in kulinarischer Hinsicht ein Erfolg wurde.