Am 7. Juni wurden – bereits zum 32. Mal – die Hanse-Merkur-Preise für Kinderschutz vergeben. Unter der Schirmherrschaft der Journalistin und Moderatorin des Sat.1-Frühstücksfernsehens, Marlene Lufen, erhielten vier Initiativen aus Halle (Saale), Hamburg und Willich (Nordrhein-Westfalen) die Auszeichnung der Hamburger Versicherungsgruppe.

Der Hauptpreis, mit 20 000 Euro dotiert, ging an die Integrativen Gruppen des TV Schiefbahn in Willich. Dank des ehrenamtlichen Engagements der Übungsleiter können hier Kinder mit und ohne Behinderungen gemeinsam sportlich aktiv sein.

Die drei Anerkennungspreise (jeweils 10 000 Euro) erhielten das Kinderheim Erlenbusch in Hamburg, wo schwerstbehinderte Kinder gefördert und betreut werden, das Jugendinfoportal „Youthpool“, eine Initiative der Stadt Halle von Jugendlichen für Jugendliche, sowie das Projekt „Big Brothers Big Sisters Deutschland“ der Region Hamburg, das ehrenamtliche Mentoren an sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche vermittelt.

Der Hanse-Merkur-Preis ist der älteste Sozialpreis Deutschlands. Er wird seit 1980 ausgeschrieben und ist mit insgesamt 50.000 Euro dotiert. Unter dem Motto „Sorge für Kinder ist Vorsorge für die Zukunft“ werden jedes Jahr private Initiativen, Gruppen oder Einzelpersonen ausgezeichnet, die sich weitgehend ehrenamtlich für die Belange von kranken, behinderten oder sozial benachteiligten Kindern einsetzen.

Zur Verleihung selbst waren etwa 350 Gäste zur Hanse-Merkur-Versicherung nach Hamburg gekommen. Dort waren auch dreißig BUHL-Mitarbeiter der Niederlassung Hamburg vor Ort, die tatkräftig zum gelungenen Ablauf der Veranstaltung beigetragen haben.

ANLU