Am Donnerstag, den 02.10.2014, begann das 16. Oktoberfest in Xanten und BUHL war wieder einmal mit dabei.

Im Voraus wurde schon fleißig gearbeitet, Mitarbeiter mussten geworben, angestellt und alle Unterlagen bearbeitet werden.

Für mich ging es dann aber erst am 03.10.2014 um 10:00 Uhr im Düsseldorfer Büro so richtig los. Gemeinsam mit Herrn Voormann (Fachbereichsleiter Service aus Düsseldorf) kümmerte ich mich darum,  die letzten Vorbereitungen zu treffen.

Gegen 11:30 Uhr fanden sich die Düsseldorfer Cashkellner ein, damit sie pünktlich um 14:00 Uhr ihren Dienst in Xanten antreten konnten. Vor Ort verteilten wir an alle Mitarbeiter T-Shirts und Schürzen. Gegen 16:00 Uhr stießen noch die Foodrunner dazu, die ebenfalls mit Kleidung ausgestattet werden mussten.

Dann wurde es ernst: Noch vor Beginn der Veranstaltung wurden alle Kellner über den Ablauf informiert, sie erhielten Kassen- sowie Trage-Schulungen mit Maßkrügen und Tellern. Ein guter Foodrunner muss 11 Teller auf einem Schlitten (so nennt man die übergroßen Tabletts, auf dem die Teller getragen werden) tragen können.

Dann ging es auch schon los. Das Festzelt hatte mit seinen 2.550 Quadratmetern genug Platz, um ca. 4270 Gäste auf einmal unterzubringen. Zusätzlich gab es ein Anbauzelt (1.125 qm), in dem die Küche, eine Zapfstation und ein Bereich für die Mitarbeiter aufgebaut waren. In jeder Schicht bedienten ca. 25 Foodrunner die Festgäste und versorgten sie mit leckeren Brezeln, Käsespätzle, Wiesn-Hendl, Schweinshaxn und vieles mehr. Insgesamt hatten wir über vier Wochenenden ca. 500 Mitarbeiter im Einsatz. Alle waren mit viel Spaß dabei, begeistert von ihrer Arbeit und dem ganzen Drumherum.

Nur am zweiten Wochenende wäre das Fest fast ins Wasser gefallen: Ein Regenschauer überraschte die Veranstalter, die mit viel Sonnenschein gerechnet hatten und deshalb die Regenrinnen mehr oder weniger nur provisorisch angebaut hatten. Das Festzelt, samt den Gästen darin, bekam eine ordentliche Dusche ab! Doch dadurch ließ sich niemand den Spaß verderben, und das Malheur wurde schnell von unseren tollen Mitarbeitern mit ein paar Tücher behoben.

Insgesamt sehr arbeitsreiche Wochen. Vor allem die Vor- und Nachbereitungs-Arbeiten, die in der Woche in Düsseldorf erledigt wurden, waren sehr zeitaufwendig: Zwischen Waschmaschinen, Trocknern und Bügeleisen mussten die Wiesn-Outfits für unsere Mitarbeiter immer wieder hergerichtet werden. Meine Kollegin Frau Busch und ich hatten in der Zeit einen neuen Arbeitsplatz  im „Happy-Büro“ geschaffen: unsere Bügelstation!

Zum Schluss kann ich nur sagen, dass es ein paar schöne Wochenenden in Xanten waren, mit neuen Erfahrungen, motivierten Mitarbeitern und vielen lustigen und schönen Momenten.

Bis zum nächsten Mal, liebe Grüße

Eure Lesley Gimpel

LEGI