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Herr Michael Wilhelm arbeitet als Niederlassungsleiter in Ulm für uns. Hier erzählt er unter anderem, wie seine tägliche Arbeit aussieht und warum er die Gastronomie liebt.

 Wie ist Ihr beruflicher Werdegang?

Nach meiner Ausbildung in Rothenburg ob der Tauber ging es als Jungkoch auf Wanderschaft. Dabei arbeitete ich unter anderem in verschiedenen Spitzenhotels im Schwarzwald und war als Chef Entremetier in einem Sterne-Restaurant tätig. Danach trat ich für zwei Jahre meine erste Stelle als Sous Chef an. Im Jahr 2001 legte ich die Prüfung zum Küchenmeister erfolgreich ab. Anschließend zog es mich für ein Jahr an den Tegernsee. Dort arbeitete ich im Eröffnungsteam des Hotels „Überfahrt am See“; erst als Sous Chef, dann als Küchenchef. Dann leitete ich in der „Alten Pfarrey Neuleiningen“ (Rheinland-Pfalz) fünf Jahre die Küche. Im Anschluss eröffnete ich gemeinsam mit Christian Mittermeier die Enoteca „Blaue Sau“ in der Villa Mittermeier Rothenburg. Weiter folgten zwei Jahre als Küchenchef im Restaurant Lago in Ulm. Nach einer kurzen kreativen Pause bekam ich eine Zusage bei BUHL in der Niederlassung Ulm. Erst war ich als Fachbereichsleiter Küche tätig, 2012 bekam ich die Chance, als Niederlassungsleiter in Ulm zu arbeiten. Seitdem fülle ich diese Stelle mit großer Freude aus.

Wie sieht Ihr beruflicher Alltag aus?

Meine Aufgaben sind sehr vielfältig:  Kundenbetreuung, Vertrieb,  Disposition, Mitarbeiterentscheidungen, Fuhrpark, Einsatztätigkeit etc. Nebenbei trage ich die Verantwortung für die Entwicklung der Niederlassung Ulm.

Wo liegt der Schwerpunkt Ihrer Niederlassung?

Ulm hat eine tolle Mischung aus Industrie, Hotellerie, Messe/Stadion, Catering und Care-Kunden. Ich sehe darin unsere Stärke. So sind wir nicht in einer absoluten Abhängigkeit von wenigen Großkunden. Gleichzeitig können wir unseren Mitarbeitern abwechslungsreiche Einsätze anbieten.

Was macht Ihre Niederlassung  zu einer besonderen Niederlassung?

Unsere Kunden und unsere Mitarbeiter! Mit zuverlässigen und motivierten Mitarbeitern macht die Arbeit Spaß.

Haben Sie auch gastronomische Hobbys?

Ich begleite meinen Sohn manchmal zu den „Europa-Miniköchen“. Es ist schön zu sehen, dass Kinder und Jugendliche sich für das Thema kochen und Kulinarik begeistern lassen. Das gibt mir Hoffnung für die Zukunft der Gastronomie.

Warum lieben Sie die Gastronomie?

Ich kann mir kein anderes Umfeld als die Gastronomie vorstellen. Wir leben ein Leben abseits der Norm. Deshalb ist die Gastronomie eine Familie mit eigenen, manchmal etwas schrägen Kunden und Kollegen. Als weltoffener Mensch geht es nicht besser!

ANLU