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Gerd Käfer im Jahr 1992 beim Signieren seines Buches „Feiern wir ein Fest“

Der Münchner Ausnahmegastronom Gerd Käfer ist am 23. Mai im Alter von 82 Jahren verstorben. Seit den 60er-Jahren nahm Gerd Käfer mit seinem Feinkostimperium, den Gastronomiebetrieben und dem sagenumwobenen Partyservice eine in unserer Branche einmalige und herausragende Position ein. Er setzte Maßstäbe für alle, die in diesem Metier tätig sind.

Uns verbinden mit Gerd Käfer Hochachtung für seine Leistungen und Dankbarkeit. Denn ohne ihn wäre der BUHL Gastronomie-Personal-Service nicht zu dem geworden, was er heute ist. Blicken wir zurück in die Startphase des Personal-Service. Anfang 1990 gehörte Gerd Käfer zu den ersten Kunden, die unseren Personal-Service buchten. Damals noch von der Kongresshalle Augsburg aus, betreute Hermann Buhl als Einsatzleiter nicht nur in München, sondern bald in ganz Deutschland Partys, die von Gerd Käfer ausgerichtet wurden: hochkarätige Privat- und Firmenfeste, ausgesuchte Lokalitäten und als ersten Höhepunkt nach der Wiedervereinigung 1991 die Bambi-Verleihung in der Alten Oper in Leipzig.

Eine fruchtbare, unvergessliche Zusammenarbeit. Hermann Buhl war begeistert und inspiriert vom Ideenreichtum Gerd Käfers, und dieser wiederum war beeindruckt von der Serviceorganisation seines Dienstleisters.

Mit dem Übergang der Käfer-Betriebe in München auf Sohn Michael endete leider nach ein paar Jahren die Zusammenarbeit. Aber die Basis für die BUHL’schen Event-Serviceleistungen und das deutschlandweite Niederlassungsnetz war geschaffen. Heute ist BUHL überwiegend im Rhein-Main-Gebiet für die Käfer-Gastronomie tätig.

„Ich habe Gerd Käfer sehr viel zu verdanken“, sagt Hermann Buhl, „nicht nur geschäftlich, auch menschlich sind wir uns nahe gekommen. Ich werde mich stets sehr gerne an ihn erinnern.“

Charlotte Buhl, Geschäftsführerin

Gerd Käfer (†) bei der Präsentation seines Buches auf der Kulinaris in Augsburg zusammen mit Hermann Buhl
Gerd Käfer (†) bei der Präsentation seines Buches auf der Kulinaris in Augsburg zusammen mit Hermann Buhl